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Frauengesundheit

Das Gebiet der Frauengesundheit orientiert sich an all jenen Erkrankungen und medizinisch- therapeutischen Angelegenheiten, die Frauen in unterschiedlichen Phasen ihres Lebens, wie zum Beispiel Schwangerschaft, Menopause und Verhütung betreffen. Frauen haben oft andere Bedürfnisse als Männer, was Vorsorge und die Behandlung von Krankheiten betrifft. Neben der Verhütung, die eine Sonderrolle in dem Bereich der Frauengesundheit einnimmt, werden auch geschlechtsspezifische Krankheiten wie die Infektion mit Gardnerella vaginalis, Blasenentzündung, vaginale Beschwerden und hormonell bedingter Haarwuchs zu diesem Fachgebiet gezählt.

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Verhütung

Verhütung ist ein sehr wichtiges und privates Thema für Frauen. Es gibt eine Reihe an unterschiedlichen Präparaten, die sich an den jeweiligen Bedürfnissen und Lebensumständen orientieren und nach Absprache mit dem Gynäkologen angepasst werden können. Besonders beliebt ist die Pille. Allerdings gilt es zuvor zu bedenken, dass nicht jede Pille für jede Frau geeignet ist. Die Antibabypille ist ein Kombinationspräparat, das die weiblichen Sexualhormone Gestagen und Östrogen kombiniert und über 21, 22 oder 24 Tage hinweg eingenommen wird. Die Minipille nutzt nur das niedrig dosierte Hormon Gestagen und muss daher durchgehend eingenommen werden. Der Verhütungsring wird manuell in die Scheide eingesetzt und kombiniert, wie die Antibabypille, ein Östrogen und Gestagen, auch er erfreut sich gewisser Beliebtheit. Hormonelle Verhütungsmittel werden von vielen Frauen gerne genutzt und sind aufgrund ihrer hohen Zuverlässigkeit und der einfachen Handhabung auch ein zentraler Bestandteil von Frauengesundheit und Vorsorge.

Gesichtsbehaarung

Gesichtsbehaarung ist für die meisten Frauen ein sehr sensibles Thema und kommt häufig aufgrund eines hormonellen Ungleichgewichts im Körper zustande. Viele Frauen bemerken speziell in den Wechseljahren oder wenn andere hormonelle Umstellungen in ihrem Körper geschehen Veränderungen und das vermehrte Auftreten von Haaren im Gesicht. Die moderne Medizin hat mittlerweile einige Wege gefunden, die unliebsamen Härchen zu entfernen und nach einem Beratungsgespräch verschreiben Ärzte häufig Cremes, die das Haarwachstum hemmen oder gänzlich unterbinden.

Vaginale Beschwerden

Sehr viele Frauen, unabhängig von ihrem Alter, haben zu einem Zeitpunkt ihres Lebens mit vaginalen Beschwerden zu kämpfen. Diese Erkrankungen im weiblichen Intimbereich gelten als eine der häufigsten Frauenerkrankungen und werden für gewöhnlich durch Bakterien, Pilze oder Viren hervorgerufen und zum Beispiel durch Geschlechtsverkehr übertragen. Jucken, Brennen, ungewöhnlicher Ausfluss und Beschwerden beim Urinieren oder Sex sind erste Anzeichen von vaginalen Beschwerden, die unbedingt von einem Arzt behandelt werden sollten. Zur Behandlung von vaginalen Beschwerden stehen Frauen diverse medizinische Therapieansätze wie Medikamente in Tablettenform oder Cremes zur Verfügung.

Gardnerella vaginalis

Bakterielle Vaginosen wie die Infektion mit Gardnerella vaginalis entstehen dann, wenn die Balance der schützenden Scheidenflora durch anaerobe Bakterien durcheinander gekommen ist. Es kommt zu einem Übergewichtgewicht an schädlichen Bakterien und infolgedessen bei manchen Frauen zu körperlichen Beschwerden. Diese Erkrankung kennzeichnet sich vor allem durch einen weißlichen Ausfluss, der von einem fischigen, stechenden Geruch begleitet sein kann. Daher ist es wichtig, diese bakterielle Infektion rasch und zuverlässig behandeln zu lassen. Ärzte verschreiben in diesem Fall häufig Cremes oder Antibiotika.

Blasenentzündung

Viele Frauen sind mit den Symptomen einer Blasenentzündung vertraut. Dazu zählen starke Schmerzen im Unterleib, Brennen beim Wasserlassen, Müdigkeit und häufiger Harndrang. Aufgrund ihrer kurzen Harnröhre sind Frauen besonders anfällig für Blasenentzündungen, da Krankheitserreger leichter in den Harntrakt gelangen und dort zu Beschwerden führen können. Manche Frauen leiden auch unter wiederkehrenden Blasenentzündungen, die unbedingt medizinisch beobachtet und behandelt werden müssen. Wenn es um die Behandlung einer Blasenentzündung geht, verschreiben Ärzte in der Regel Antibiotika, die rasch Linderung verschaffen können.

Scheidenpilz

Viele Frauen kennen die unangenehmen Symptome eines Scheidenpilzes: Juckreiz, Brennen und ein veränderter Ausfluss. Die Ursache dafür sind oft Hefepilze, die sich in der Scheidenflora vermehren. Verschiedene Faktoren, wie Antibiotika-Einnahme, hormonelle Veränderungen oder eine geschwächte Immunität können das Gleichgewicht der Scheidenflora stören. Bei der Behandlung werden häufig Antimykotika eingesetzt, die dabei helfen, den Pilz effektiv zu bekämpfen und das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen.

Wechseljahre

Die Wechseljahre sind ein natürlicher Prozess im Leben jeder Frau und bezeichnen den Übergang von der reproduktiven Phase zur Postmenopause. Symptome wie Schlafstörungen, Hitzewallungen, und Stimmungsschwankungen können auftreten und die Lebensqualität beeinträchtigen. Da der Hormonhaushalt sich in dieser Zeit verändert, suchen viele Frauen nach medizinischer Unterstützung und Rat, um die Beschwerden zu lindern und den neuen Lebensabschnitt gesund zu bewältigen.

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